Rheinsche Post Düsseldorf, 05. Juli 2007
Rekord: 907 Mio. Euro für Immobilien
(-ros) Der Verkauf des Drehscheibenhauses von Thyssenkrupp war in den vergangenen Monaten neben dem Besitzerwechsel des Stadttores der bisher spektakulärste Immobilien-Handel in Düsseldorf. Investor Michael Habacker, neben Harder & Partner in Hockenheim und dem von der Deutschen Bank verwalteten Immobilienfonds Reef Global Opportunities Fund II Käufer des Bürohochhauses, bestätigte der Rheinischen Post Verhandlungen mit „ernsthaften Interessenten“. Mietverträge würden in diesem Jahr aber nicht abgeschlossen, weil mit einem Auszug von ThyssenKrupp erst im Laufe des Jahres 2009 zu rechnen sei.
Habacker dementierte, an einem raschen Weiterverkauf des Drehscheibenhauses interessiert zu sein. „Wir haben einen Business-Plan über fünf Jahre und wollen etwas Vernünftiges machen. Wir sind doch keine Autohändler.“
Unterdessen zog das Immobilienunternehmen Trombello Köbel für das erste Halbjahr2007 „eine noch nie dagewesene Halbjahresbilanz“. Immobilien im Wert von 907,5 Millionen Euro hätten den Besitzer gewechselt. Dies sei gegenüber dem gleichen Zeitraum von 2006 eine Steigerung um nahezu das Zweieinhalbfache. Der Düsseldorfer Investmentmarkt strebe einem neuen Rekord zu, Investoren hätten den Büromarkt „weiter im Visier“. Die starke Zunahme bei den Vermietungen, sinkender Leerstand sowie steigende Mieten lockten die Käufer an. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr bestimmten nicht mehr ausländische Käufer das Geschehen, sagt Trombello Köbel. „Deutsche Investoren kehrten nach Düsseldorf zurück und beteiligten sich bereits zu 65 Prozent am Investitonsvolumen“. Dafür seien Ausländer verstärkt auf der Verkäuferseite aufgetreten. Die Rückkehr der deutschen Anleger werde anhalten, weil diese nach einer Zeit der Umstrukturierung und Neuausrichtung gezielt Stärker ihrer Heimatmärkte nutzen wollten.
an der A1 für Bosch Rexroth / Schäflein Gesamtfläche 45.000 qm, erster Bauabschnitt 30.000 qm
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