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| Westfälischen Rundschau – Schwerter Rundschau, Schwerte, 07. 03.2008 Logistikzentrum holt 80 Jobs in die Stadt Von Theo Körner Logistikzentrum SchwerteWesthofen. Vier Jahre nach der Pleite von Waggonbau Brüninghaus steht auf dem Gelände in Westhofen die größte Investition bevor, die es in Schwerte seit Jahren gab: Im Oktober soll dort ein Logistikzentrum seine Tore öffnen, bei dem in einer ersten ... ... Ausbaustufe 80 Beschäftigte in Lohn und Brot sein sollen. Auf Dauer sind rund 30 bis 40 weitere Stellen geplant. Beeindruckende Zahlen waren es, die der Investor und der künftige Mieter gestern nannten, als sie das ehrgeizige Projekt vorstellten. Rund 30 Millionen Euro will das Projektentwicklungsbüro Habacker in den Bau der ersten Halle stecken. Sie soll eine Fläche von 30 000 Quadratmetern überdachen und 12,50 Meter hoch sein. Für die zweite Halle sind 15 000 Quadratmeter vorgesehen. Rund 600 Beschäftigte zählt das fränkische Traditionsunternehmen Schäflein, das die Gebäude mieten und hier Güter für das produzierende Gewerbe lagern will, wie es Geschäftsführer Bernd Schäflein formulierte. Dem Vernehmen nach soll es sich um die Firma Bosch Rexroth handeln, unter anderem in Witten beheimatet, für die Schäflein als Dienstleister fungiert. Von einer "mehrfach siebenstelligen Summe" sprach Investor Michael Habacker, als er kurz auf den Kaufpreis einging. Um die insgesamt 114 000 Quadratmeter große Brüninghaus-Fläche für die Ansiedlung fit zu machen, rechnet der Investor mit rund 800 000 Euro, um vorhandene Gebäude abreißen und den Boden an den erforderlichen Stellen sanieren zu lassen. Man werde sicherlich nicht das gesamte Grundstück auskoffern müssen, erläuterte Habacker der WR, aber es werde sicherlich Bereiche geben, in denen man um eine solche Maßnahme nicht umhin komme, da es sich um eine Jahrhunderte alte Industriefläche handele. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, sei es erforderlich, dass die Baugenehmigungen bis zum 15. April erfolge, sagten der Investor und der künftige Mieter mit Nachdruck. Bürgermeister Böckelühr erwiderte, dass die eingereichten Unterlagen eine Qualität vorweisen würden, wie sie die Stadtverwaltung schon lange nicht mehr gesehen habe, so dass der Einhaltung des Termins nichts entgegenstehe. Anträge für den Abbruch von Gebäuden hat der Investor bei der Verwaltung bereits gestellt. Geplant sei, erläuterte Habacker, das Gelände "frei zu machen". Das bedeutet nichts anderes, als dass kein Stein auf dem anderen bleiben soll. Zunächst sollen die ostwärts gelegenen Trakte dem Erdboden gleich gemacht werden, die weiteren Hallen und Häuser folgen später. Auch die Zufahrt wird komplett verändert und gen Osten verlegt. Dadurch erhält auch das Unternehmen KSK (Kanten, Schweißen, Komponenten) , im rückwärtigen Bereich gelegen, einen neuen Zuweg. Das sei bereits mit der Nachbarfirma abgestimmt, sagte Habacker. Den Planungen zufolge werden stündlich acht Lkw das Logistikzentrum anfahren und wieder verlassen. Da das Grundstück aber außerhalb der Ortschaft liege, sei die Belastung für die Bevölkerung äußerst gering, meinte Bürgermeister Böckelühr. |
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